Posts Tagged ‘Hospitality’

Die Macht der Differenzierung

Sunday, August 19th, 2012

Sie wollen für eine bestimmte Aufgabe oder ein Projekt einen Spezialisten einkaufen. Sie suchen Beratung, die so individuell ist wie Ihr Produkt selbst. Dabei legen Sie Wert auf Absatzorientierung und operationelles Wissen, das nicht nur aus dem Handbuch kommt.

Brilliant Brand berät Sie und den von Ihnen ausgewählten Kreis von Executives persönlich, individuell  und auf Augenhöhe.

Eine leidenschaftliche Serviceleistung und die Macht der Differenzierung sind  wesentliche Zutaten bei der Schaffung einer Marke. Indem wir Ihr Produkt behutsam erforschen und kennenlernen, sorgfältig planen und formen, schaffen wir für Ihre Marke Relevanz, Glaubwürdigkeit, Faszination und emotionale Bindung.

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China in your hand

Thursday, August 25th, 2011

Wer sich künftig den wohlhabenden Chinesen als Hotel- oder Feriengast sichern möchte, dem sei ein Report empfohlen, der kürzlich vom Hurun Research Institute in Shanghai in Zusammenarbeit mit ILTM Asia herausgegeben wurde:

Die Lieblingsdestinationen der Millionäre aus China sind Frankreich, Amerika und Australien. Am meisten Geld im Urlaub geben die reichen Chinesen jedoch in Russland, den USA, Japan, Hong Kong und in der Schweiz aus und zwar am liebsten für Uhren und Schmuck (31%) sowie Kleidung und Accessoires (29%).

Das Durchschnittsalter der Big Spender liegt bei 39 Jahren, etwa 70% von ihnen sind männlich. Ihre jährlichen Ausgaben entsprechen fünf Prozent ihres Vermögens und sie besitzen im Durchschnitt drei Autos und 3-6 Uhren.

Neunzig Prozent der 463 chinesischen Millionäre und Milliardäre, die von Hurun befragt wurden, gaben an, dass Sie in 2010 bis zu 3 Mal im Ausland unterwegs waren. Die Reisen dauerten etwa 8 Tage. Mehr als die Hälfte von ihnen wurden von ihren Familien auf ihren Reisen begleitet. Daher ist die Hauptreisezeit der Chinesen die Schulferien, der 1. Oktober (Nationalfeiertag), die Tage um das „Chinese New Year“ und den sogenannten „May Day Holidays“.

Die Umfrage ergab, dass die Hauptgründe für die Auslandsreise Freizeitaktivitäten sind, von denen Shopping die wichtigste ist. In 2010 stiegen die Shopping-Ausgaben der begüterten Chinesen um sagenhafte 91 % an. Beinahe doppelt so viel wie in 2009.

Laut dem Hurun Whitepaper erlebt China einen noch nie da gewesenen Luxusboom, vor allem im Reisemarkt. Der bestehende Reichtum im Land vergrössert sich ständig, die Aufwertung der chinesischen Währung und Visa-Erleichterungen haben dazu beigetragen, diesen Trend zu stärken.

Hurun Report 2011: Chinese Luxury Traveler

Abturner der Woche

Thursday, July 21st, 2011

Neulich in einem noblem Brauhaus in München gegenüber der Oper. Ein gewöhnlicher Mittwochabend und wir sind nach einem Geschäftstermin um 18.00 h auf der Suche nach einem freien Tisch. Aber das Personal ist unwillig, weist uns einen Tisch direkt an der Eingangstür zu, der uns nicht gefällt. Auch weiter hinten sei nichts frei. Obwohl jede Menge Tische unbesetzt sind – zwar reserviert, aber eigentlich frei –  möchte die Mitarbeiterin uns keinen Tisch geben.

Mein kurzer Blick auf die platzierten Schilder bestätigt eine Unsitte, die von sehr vielen Restaurants propagiert wird und die mich gewaltig nervt: Es sind viele Tisch reserviert; aber erst für 19:30 oder 20:00 h. Dennoch will uns um 18 Uhr im Promi-Brauhaus niemand einen solchen Tisch anbieten. Und wir werden auch nicht gefragt, im Sinne von „dieser Tisch wäre bis 20:00 Uhr frei“.

Ich habe jedenfalls keine Lust, um solch einen Tisch zu betteln. Wirte, die bereits so satt sind, dass sie hungrige Gäste nicht bedienen wollen, obwohl jede Menge Platz ist, brauchen keine Empfehlung für zusätzlichen Umsatz. Mitarbeiter, die so wenig Lust haben, Ihren Job zu machen – denn man müsste zunächst natürlich ad hoc bedienen und dann auch noch den gebrauchten Tisch nochmals eindecken – haben im Service eigentlich nichts verloren.

Viel besser gefällt mir deswegen ein Angebot, das ich letzte Woche im Restaurant „Maison Blunt“ in Zürich entdeckt habe. Dort gibt es auch „Reserviert-Schilder“ auf den Tischen, aber im Gegensatz zu “20:00 h, 4 Personen,” steht hier einfach: Dieser Tisch ist frei bis 20:00h. Jeder, der hereinkommt und weiß, dass er um 20:00 h längst wieder verschwunden sein wird, freut sich über das generöse Platzangebot. So einfach ist es, Gäste zufriedenzustellen und seine Restaurant-Tische maximal auszulasten.